Gelesenes

Freitag, 21. Juli 2006

WIR WERDEN SIEGEN!

Endlich! Heute ist es eingetroffen: das "Buch vom Ende des Kapitalismus". Erschienen ist es bei blumenbar.

Der Klappentext ist schon großartig:
" Das erste Buch von Peter Licht ist ein Journal der Gegenwart; eine Textsammlung mit Geschichten, Gedichten, Tagebuchfetzen, Slogans und Songtexten. Als Chronist unserer Zeit sammelt PeterLicht Momente, die in ihrer Privatheit immer auch den aktuellen Zustand der Gesellschaft beleuchten. Tragisches ist komisch. Und Poesie nicht von unbegrenzter Haltbarkeit – sondern von Säure durchsetzt. Zwischen Erkenntnissen über die eigene Sterblichkeit und dem Versuch, Gegenwart einzufangen (”Alles, was ist dauert drei Sekunden. Eine für vorher, eine für nachher und eine für mittendrin“) steht der Chronist zwischendurch auch mal in Unterhosen da. Oder stellt trocken fest: ”Am nächsten Sonntag ist Europawahl. Ich werde England wählen.“ An die Tradition von Popliteraten der ersten Generation wie Rolf Dieter Brinkmann anknüpfend, entsteht das Bild einer sozial und kulturell versprengten Gesellschaft, deren Widersprüche sich im Leben des Einzelnen fortsetzen. Die titelgebende Zeile „Wir werden siegen“ ist aber weniger politische Parole oder gar ironisches Zitat. Eher ein Mantra; eine Beglaubigung der eigenen Stärken."

Ick freu' ma!

Sonntag, 4. Juni 2006

Küssen statt Sozialismus

Auch wenn es erst die zweite oder dritte Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins ist, die ich mir gekauft habe, so bin ich doch schon bereit gegen das "elfte Gebot", das da heißt "du sollst nicht werben" zu verstoßen. Der von Peter Lau verfasste Text mit dem schrägen Titel "Küssen statt Sozialismus" spricht mir so was von aus dem Herzen, dass ich ihn nun hier verlinke.

Montag, 20. Februar 2006

A long way down – Nick Hornby

Um es kurz zu machen: ich hab' den Roman fast verschlungen. Allein wie Hornby die Geschichte immer wieder aus einem anderen Blickwinkel vorantreibt, macht Laune beim Lesen. Die vier unterschiedlichen Hauptdarsteller sind alle bemitleidenswert, werden aber im Laufe des Buches verständlicher und sympathischer. Dass Geschichten über (gescheiterte) Selbstmordversuche durch schwarzem Humor und rasante Wendungen urkomisch sein können, beweist Nick Hornby auf nur 340 Seiten. ( "...mit vollem Magen vom Dach zu springen, das wäre, als würde man ein vollgetanktes Auto verkaufen")

Die vier finden vielleicht nicht den Ausweg wie bei Lyrikwelt.de behauptet wird,
aber so schwach wie ihn Gisa Funck auf dradio.de beschreibt, ist das Werk nun auch nicht.

Vom Hörbuch kann ich schon nach dieser kleinen Hörprobe abraten, da Julia Hummer mehr vorliest als ihre Figur zu spielen.

Samstag, 18. Dezember 2004

Der Besen im System

Der Besen im System

Hab's endlich geschafft, mich durch die 620 Seiten dieses Wälzers zu forsten. Hut ab vor diesem Erstlingswerk von David Foster Wallace! Sehr vielseitig, sein Schreibstil. Wer Tim Robbins oder John Irving mag, wird mit dem "Besen im System" seine wahre Freude haben. Ob man dazu "einen wirklich fetten Joint braucht" wie "Die Zeit" schrieb, weiß ich nicht. Ich hab' mich jedenfalls köstlich amüsiert, vor allem über die kleinen Kurzgeschichten, die immer wieder die Haupt-Handlung unterbrechen. Störend fand ich neben dem psychologischen (Pseudo-?)-Geschwafel des "Dr. Jay" war in meinen Augen das nicht zu...
Ach nee, ich verrat's lieber nicht.
;-)

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