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Sonntag, 29. Oktober 2006

Arcor Störung, Teil 3

Seit Donnerstag kein Telefonanschluss, Samstag kein Online-Zugang. (Aber die Techniker arbeiten dran....)

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Ärger mit Arcor, Teil 2

Nach mehreren Versuchen, überhaupt in die "Service"-Leitung zu gelangen, habe ich dann nach über 11 (in Worten: elf) Minuten "es tut mir leid, leider sind zur Zeit alle Leitungen belegt..." entnervt aufgelegt. Super Service. Und das für nur 24 ct/Minute.

Ärger mit Arcor, Teil 1

Das Telefon streikt, es sind weder eingehende noch ausgehende Gespräche möglich. Also die Störungsstelle anrufen. Aussage des "Service-Mitarbeiters": "Zur Zeit ist es wegen eines System-Updates leider nicht möglich eine Störungsmeldung aufzunehmen." Wann darf ich es noch mal versuchen? "In zwei Stunden". Aha.

Freitag, 21. April 2006

„Was kickt eigentlich besser als Scholl?“

Die aus dem Film Lammbock entliehene Frage wurde nun zum Motto einer online-Aktion, die darauf abzielt einen gewissen Mehmet Scholl ins Nationalteam zu wählen...
:-)

Seht selbst: www.mehmet-fuer-deutschland.de

(Zählerstand 21.04.06. - 12:30 h: 106956)

Mittwoch, 28. Dezember 2005

FreeBSD installiert

Uff! Ich hab's tatsächlich geschafft, FreeBSD 5.1 auf meinem Laptop zu installieren...



(Nach knapp sechs Stunden macht mein Rücken langsam schlapp.) Bin mal gespannt, ob ich es auch hinbekomme, irgendeine grafische Benutzeroberfläche auf den Bildschirm zu zaubern?

Sonntag, 18. Dezember 2005

Feuerzangenbowle

Lecker!
feuerzangenbowle

Freitag, 9. Dezember 2005

Bierzapfanlage für zu Hause

Heute habe ich mir diese Zapfanlage für daheim mal aus der Nähe angesehen und auch einen Schluck proBiert. (Eigentlich ist es ja ein verlockender Gedanke, für frisch gezapftes Bier nicht immer das Haus verlassen zu müssen.) Ich also hin zu dem guten Mann, der an dem Vorführgerät stand und einen auf Interessiert gemacht. Passt da ein Standard-5l-Fässchen rein? Nein: nur 6l-Fässer, und die auch nur von bestimmten Marken. Erster Punktabzug. Wie länge hält ein angestochenes Fass? Antwort: "28 Tage". Hm. Was verbraucht das Gerät an Strom? "Nur 1 Kilowatt am Tag". Ach du Schande. (Unsere Gefrier-Kühlschrank-kombination braucht nur 270 kW – im Jahr!) Dann würden zum Anschaffungspreis von 200 Euro noch mal ca. 70 Euro an Strom pro Jahr dazu kommen... Wiegen tut das Teil 10 Kilo, glaub' ich, und klein ist es auch nicht gerade (499 x 430 x 386 mm).
Die Temparatur lässt sich nicht regeln, das Bier wird angeblich immer auf 3° gekühlt. Das wird einem aber schön per Digitalanzeige mittgeteilt.
Fazit: Ich geh' dann doch lieber ins Lokal.

Bierzapfanlage

Samstag, 3. Dezember 2005

Archäologen und Grabräuber

Im Deutschlandradio habe ich dieser Tage einen interessanten Bericht über Archäologen und Grabräuber und den Handel mit geraubten Kulturgütern gehört. Kopfschüttelnd musste ich vernehmen, dass Deutschland immer noch nicht einen UNESCO-Erlass unterzeichnet hat, der den Handel mit geraubten Kulturgütern unter Strafe stellt... (selbst England und die Schweiz haben sich kürzlich auf öffentlichen Druck hin diesen zu diesem Schritt überwunden.)

Aufschlussreich ist auch ein Interview mit dem Archäologen Michael Müller-Karpe in der Süddeutschen Zeitung: "Nach der Plünderungen von Provinzmuseen im Irak nach dem Kuweitkrieg haben sich internationale Experten 1994 in Berlin getroffen und einhellig beschlossen, dass niemand Plünderungsgut kaufen darf. Und kurz darauf hat ein großes amerikanisches Museum die Stiftung eines Privatsammlers angenommen..."

Freitag, 10. Juni 2005

Der, die oder das Merkel?

In Kreuzberg sollen Augenzeugen-Berichten zufolge einige dieser - zugegebener Maßen nicht ganz politisch korrekten - Abbildungen der Kanzlerkandidatin gesichtet worden sein:

Ob's hilft?

Sonntag, 30. Januar 2005

Ist Lügen gesund?

Von Richard Schröder
erschienen im Tagesspiegel
Die „Wahrheit über die Lüge“, die uns letzten Dienstag in dieser Zeitung als das Neueste aus der Wissenschaft präsentiert wurde, besagt: „Der Mensch lügt zwischen 1,6 und 200 mal täglich.“ Die Lüge „ist das Schmiermittel im Getriebe der Gesellschaft. Nicht die Wahrheit, sondern der Schwindel hält uns zusammen.“ „Ohne die Lüge wären wir geistig noch auf dem Niveau des Australopithecus Africanus.“ Und die Hirnforscher sollen festgestellt haben: Der „Verstoß gegen das achte Gebot der Bibel erweist sich als eine intellektuelle Herausforderung, die unsere Neuronen auf Trab bringt.“ Na dann lügt mal schön, wenn ihr intelligenter werden wollt. Nötig habt ihrs.

Es ist erstaunlich, wie viel ethischer Blödsinn uns heute als wissenschaftliche Erkenntnis verkauft wird. Die Menschwerdung hat kein Forscher beobachtet. Da gilt ein Mutmaßen so viel wie das andere. Die Vorlieben im Vermuten sagen zuerst etwas über den Vermuter. Mir gefällt die Vermutung besser, dass die Kommunikation (Sprache) die Ausbildung der menschlichen Intelligenz befördert hat. Ein Evolutionsbiologe kann das als Überlebensvorteil der Gruppe verstehen. Die Vergrößerung des Gehirns freilich kann weder so noch so seriös erklärt werden. Wenn sie auf einer Mutation beruht, ist ihre Ursache – Zufall.

Wenn mich jemand fragt: wie geht’s? und ich sage: gut, obwohl ich Zahnschmerzen habe, habe ich nicht gelogen, sondern den anderen mit meinen Zahnschmerzen nicht behelligen wollen. Denn der wird, wenn er das rauskriegt, die Rücksicht loben und mir nicht Irreführung vorwerfen – es sei denn, der Zahnarzt hat gefragt, um zu erfahren, wie er weiter zu verfahren hat. Der ist über die Desinformation sauer.

Denn eine Lüge ist die bewusste Irreführung eines anderen. Das Verwerfliche daran ist, dass wir ihm damit die Freiheit nehmen, sich zum Gegebenen zu verhalten. Den möchte ich sehen, der dazu zweihundert Mal am Tag auch nur die Gelegenheit hat.

„Eine Behauptung, die unwahr ist, ist moralisch erst einmal neutral. Entscheidend ist die Absicht.“ Das ist doppelt falsch. Entscheidend ist nicht die Absicht, sondern die Wirkung. Gute Absichten sind wohlfeil. Die Stasi wollte nur das Beste. Noch heute leiden nicht wenige unter der „Zersetzungsarbeit“ aus guter Absicht. Und die Lüge ist nicht neutral. Man braucht schwerwiegende Gründe, um jemanden bewusst in die Irre zu führen. Wenn die Gestapo fragt, ob ich einen Juden versteckt habe, habe ich allerdings einen guten Grund, mit „nein“ die Unwahrheit zu sagen. Es ist aber illegitim, aus solchen Extremsituationen Folgerungen für Normalsituationen zu ziehen. Dagegen kann jeder von uns vor der Entscheidung stehen, ob er einem todkranken Angehörigen die Wahrheit sagen soll. Das könnte seinen Lebenswillen brechen. Aber die Unwahrheit nimmt ihm die Möglichkeit, „sein Haus zu bestellen“. Ethische Fragen sind zu ernst, um sie „wissenschaftlich“ zu verblödeln.

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